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Häufige Fragen – schnell beantwortet

Antworten auf deine Fragen. Kurz & klar.

W​enn es um digitale Grafiken geht, stößt man schnell auf die Begriffe Vektordatei und Pixeldatei. Doch was genau steckt dahinter, und wann sollte man welches Format wählen? Wir erklären die Unterschiede einfach und verständlich.

Vektordateien

Vektordateien bestehen aus Linien, Formen und Kurven, die mathematisch definiert sind – fast wie eine Bauanleitung aus Punkten und Wegen.

  • Sie lassen sich beliebig vergrößern oder verkleinern, ohne dass die Qualität leidet.

  • Ideal für Logos, Schriftzüge, Icons und Grafiken, die in jeder Größe scharf aussehen sollen.

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So funktionieren sie:

Jeder Punkt, jede Linie und Kurve hat eine genaue Position und Größe, die vom Computer berechnet wird. Das bedeutet, dass die Grafik immer perfekt scharf bleibt, egal wie groß oder klein sie dargestellt wird.

Beispiele für die Nutzung:

  • Firmenlogos

  • Icons für Apps und Webseiten

  • Infografiken

  • Schriftzüge und typografische Designs

Gängige Formate:

  • .AI (Adobe Illustrator)

  • .EPS (Encapsulated PostScript)

  • .PDF (wenn als Vektorgrafik gespeichert)

  • .SVG (Scalable Vector Graphics)

Pixeldateien

Pixeldateien, auch Rasterbilder genannt, bestehen aus vielen kleinen Bildpunkten (Pixeln), ähnlich einem Mosaik. Jeder Pixel hat eine eigene Farbe, und zusammen ergeben sie das vollständige Bild.

  • Fotos für Webseiten oder Druckprodukte

  • Digitales Marketingmaterial

  • Social-Media-Grafiken

  • Detailreiche Illustrationen oder Gemälde

So funktionieren sie:

Die Auflösung (z. B. 300 dpi für Druck oder 72 dpi für Web) bestimmt, wie viele Pixel auf einem bestimmten Bereich verteilt sind. Je mehr Pixel, desto schärfer das Bild.

Gängige Formate:

  • .JPG / .JPEG – Komprimierte Fotos, sehr weit verbreitet, kleine Dateigröße

  • .PNG – Unterstützt Transparenz, gut für Webgrafiken

  • .TIFF – Hohe Qualität, oft für Druck verwendet

  • .GIF – Unterstützt Animationen, eher für Web

Vorteile:

  • Perfekt für Fotos: Detailreiche Bilder, Farbabstufungen und Texturen lassen sich realistisch darstellen.

  • Weit verbreitet: Alle gängigen Bildbearbeitungsprogramme können Pixelbilder öffnen und bearbeiten.

Vektor- und Pixeldateien im Vergleich

Diese Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen Vektor- und Pixeldateien – ideal, um schnell zu erkennen, welches Format für Ihr Projekt am besten geeignet ist.“

Vektordatei  Pixeldatei (Rasterbild)
Linien, Formen, Kurven (mathematisch definiert) Viele kleine Bildpunkte (Pixel)
Beliebig vergrößerbar oder verkleinerbar, ohne Qualitätsverlust Vergrößerung kann zu Unschärfe oder „Pixeligkeit“ führen
Dateigröße: Meist klein, besonders bei einfachen Grafiken Dateigröße: Kann sehr groß sein, besonders bei hoher Auflösung
Ideal für: Logos, Schriftzüge, Icons, Illustrationen Ideal für: Fotos, detailreiche Bilder, Webgrafiken

Kurz gesagt: Für besonders klare und scharfe Drucke, vor allem bei großen Formaten, sind Vektordateien die ideale Wahl, da sie ohne Qualitätsverlust skaliert werden können. Fotos, bunte oder detailreiche Bilder lassen sich hingegen am besten als Pixeldateien speichern, um alle feinen Details und Farbabstufungen optimal darzustellen.

Wissenswertes

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